Schlacht gegen Parkinson

Mit 44 erfährt Stefan Berg: Parkinson, unheilbar: Jetzt hat der „Parkinese“, wie er sich nennt, ein Buch geschrieben. Mit dem Mut, sich über die Krankheit lustig zu machen, um frei zu sein.

Frage des Journalisten: Sie betreiben viel Sport. Wie hilft Bewegung in der Schlacht?

BERG: Ich fahre 4000 Kilometer im Jahr mit dem Rennrad. Der Sport ist physisch notwendig, um die Bewegung zu stabilisieren. Zum anderen verleiht er massives Selbstbewusstsein. Der Kranke hat Sehnsucht nach der Selbstwahrnehmung seiner Kräfte. Ironisch sage ich: Wenn ich auf dem Rennrad sitze, habe ich das schnelle Rad, der Parkinson hat nur ein altes Klapprad. Dann habe ich das Gefühl, total gesund zu sein, da ist das Gefühl der Krankheit total verschwunden.

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